Architektur und Entwicklungsprozess bei der Spieleentwicklung
Ein Anfänger der Spieleentwicklung scheitert meist an wachsenden Komplexität eines Projektes die schneller wächst als die Übersicht über das Projekt. Daher will ich hier ein paar Gedanken teilen die einem helfen von vorne herein sinnvolle Architektur zu schaffen. Angemerkt sei noch, dass ich hauptsächlich Erfahrung mit 2D Spielen in Java habe und sich die Tipps daher aus einem derartigen Szenario ableiten.
Zuerst einmal ein paar Worte zum Prozess der Entwicklung. Wie und wo sollte man am besten Anfangen? Hier gibt es natürlich keine Standard-Antwort. Es gibt zwei Ansätze bei der Entwicklung von Software: Top-Down sowie Buttom-Up. Der Unterschied zwischen den beiden Ansätzen ist simpel. Entweder man beginnt mit den Details (Attribute…) oder man Skizziert grob die Klassen und deren Beziehungen. Meist ergibt sich eine Mischung aus beiden Wegen.
Ein erster Schritt in der Entwicklung eines Computerspieles kann daher sein eine Skizze (z.B. auf Papier) der Vorstellungen des fertigen Spieles zu machen. Während des Skizzieren wird einem die Komplexität immer bewusster die das fertige Spiel haben wird (wenn es je fertig wird
). Je vollständiger man das Resultat so früh wie möglich vor sich hat desto wahrscheinlicher und einfacher ist die Fertigstellung des Spieles. Fügt man während der Entwicklung immer neue Elemente hinzu verwurstelt man sich gerade als Anfänger sehr schnell und verliert irgendwann die Lust an der Entwicklung.
Hat man einen guten Überblick über alles kann man langsam damit beginnen alles auszuarbeiten. Dies kann natürlich auch schon parallel zum Skizzieren passieren. Zum einen sollte man an diesem Punkt damit beginnen Objekt orientiert zu denken. Ein Objekt hat Eigenschaften und Verhalten was wir meist unter den Begriffen Attribute und Methoden kennen. Schreibt euch auf welche Eigenschaften für einzelne Elemente relevant sind (für eine Spielfigur z.B. die Position, Energie, welche Kleidung, die aktuelle Geschwindigkeit usw.). Dies kann in der Form eine Mindmap passieren. Stoßt ihr dabei auf komplexere Eigenschaften muss die Überlegung angestellt werden ob diese nicht besser in ein weiteres Objekt ausgelagert werden sollten. Findet möglichst genau heraus welche Elemente in dem Spiel letztendlich auftauchen sollen und wie diese Gruppiert werden könnten (z.B. Spielfiguren, Gebäude, Effekte usw.). In einem weiteren Schritt überlegt ihr euch welche Methoden notwendig sind um das Verhalten der einzelnen Elemente zu realisieren.
Sehr hilfreich ist es auch alles was euch einfällt aufzuschreiben. Beschreibt jedes Element und Feature so detailliert wie möglich (wo taucht es auf, auf was hat es Einfluss, wie verhält es sich usw.). Mit der Zeit merkt man hierbei recht schnell wo Lücken in der Logik auftauchen und was einen langen Rattenschwanz an weiteren Notwendigkeiten nach sich zieht da euch während dieses Prozesses immer neue Dinge einfallen werden.
Anhand der gesammelten Informationen werden euch dann auch Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Elementen klarer was beim Designen der Objekte und deren Beziehungen hilfreich ist.
Im nächsten Abschnitt werde ich verschiedene Elemente auflisten die eigentlich immer wieder in einem Spiel auftauchen. Daher könnte man die Packages entsprechend organisieren. Wie schon geschrieben ist das keine feste Vorgabe, sonder nur eine Inspiration.
Entity(s): Alles was letztendlich in der Spielwelt auftaucht (Items, Bäume, Monster, Schalter, Auslöser usw.). In diese Kategorie gehören eigentlich alle Elemente die etwas beschreiben was in der Welt die wir Simulieren wollen relevant ist.
Manager: Ein Manager ist eigentlich nichts anderes als eine Datenstruktur die speziell auf einen bestimmten Typ von Elementen zugeschnitten ist (z.B. Felder der Map oder Entitys). Hier werden alle existierenden Entities verwaltet und der Zugriff auf diese ermöglicht (z.B. Methoden wie getAlleVerletzenEinheiten()). Ein Manager kann auch mit Fabriken ausgestattet sein die es ermöglichen nach bestimmten Regeln neue Objekte zu erzeugen die dann direkt verwaltet werden.
Util(s): Hier befinden sich alle Hilfsklassen die meist als static und final deklariert sind. Geht es um irgendwelche Umrechnungen in Raum und Zeit ist es hier recht gut aufgehoben. Auch allgemeine Objekte die Dinge wie eine Position oder einen Zeitraum beschreiben könnte man hier ablegen.
Config: Hier werden einfach Werte als Konstante abgelegt. Das könnten die Eigenschaften von verschiedenen Monster sein, Bilder als Ressourcen, in welche Auflösung das Spiel läuft oder Texte für einen Dialog. Dieses Package sollte sich auf die reine Datenhaltung beschränkt sein. Hier können auch Einstellungen des aktuellen Spielers verwaltet werden.
Gui: Die Benutzeroberfläche ist in einem eigenen Package sehr gut aufgehoben und sollte sehr strikt vom restlichen Spiel getrennt sein. Lediglich klar definierte Methoden die das auslesen von Informationen aus der Gui oder das auslösen eines Eventes dienen sollten nach außen hin sichtbar sein.
Network: Hier befindet sich alles, wie der Name schon sagt, das dem Austausch von Daten in einem Netzwerk dient. Hier gilt eigentlich das selbe wie für die Gui: Bis auf eine klare Schnittstelle sollte es ein in sich geschlossenes System sein. Wenn man ein Netzwerkfähiges Spiel entwickelt ist eine klare Aufteilung von Client und Server eventuell in einem eigenen Projekt mit eigenen Packages ratsam. Wie eine Netzwerkarchitektur aussehen kann werde ich eventuell an RMI und KryoNet in einem bald folgenden Blogeintrag darstellen.
Event(s)/Action(s): Dieses Package könnte an verschiedenen Stellen existieren. Hier werden kleine Prozesse in einzelnen Klassen beschrieben. Beispiele könnten sein: Was passiert wenn der Spieler auf Beenden Klickt ?, Der Spieler erreicht einen Checkpoint. usw. . Diese Trennung der Prozesse hilft dabei diese klar außerhalb eines Kontextes zu beschreiben. So muss man sich genau überlegen welche Informationen für das Event/die Aktion notwendig und kann ohne sich Kopferzerbrechen über deren Beschaffung eine Funktionalität umsetzen.
Map/World: Die Spielwelt ist meist ein in sich geschlossenes System das in einer speziellen Datenstruktur (Eine Collection mit Objekten die Felder repräsentieren …) beschrieben ist. Diese Datenstruktur verwaltet welche Spielfelder welche Eigenschaften aufweisen. Hier sollte man ähnlich vorgehen wie bei Gui und Network. Von außerhalb ist nicht nur der Zugriff auf die einzelnen Felder bzw. derren Eigenschaften relevant. Es kann natürlich auch Funktionalität geben wie: Berechne mir den Weg von A nach B.
Main: Wie man dieses Package auch nennen mag. Hier läuft alles zusammen und die Grundlegende Gamelogik wird realisiert (Init, Update, Render). Hier muss man eine sehr Architektur kritische Fragen beantworten. Wie erhalten die verschiedenen Module, Elemente des Spieles Zugriff auf die notwendigen Ressourcen. Am einfachsten geht das indem man irgentwo einen static deklarierten Ansatzpunkt definiert indem Module wie die Gui, die Map, die Manager usw. instanziert werden. Dies kann ja z.B. auch in einem kleinen Manager passieren. Des weiteren macht es nicht immer Sinn auf eine Zentrale Quelle zuzugreifen. Daher muss man manche Objekte entsprechend füttern. Schlagworte hierzu sind z.B. Dependency Injection oder Inversion of Control wobei man entsprechende Referenzen über den Konstruktor oder Setter-Methoden übergibt.
Zuletzt noch ein paar Tipps die euch helfen können ordentlich und effektiv zu arbeiten.
Wenn eine Methode mit externen Ressourcen arbeitet die per Parameter übergeben werden dann kann eine Validierung der Parameter bzw. das werfen einer entsprechen Exception (in Java IllegalArgumentException, IllegalStateException usw.) nicht schaden. Das selbe gilt für Tests. Gerade Methoden die kritische Funktionen des Spieles abdecken sollten unbedingt mit einem (Unit-)Test abgedeckt sein.
Ihr tut euch deutlich einfacher wenn ihr euch wie Anfangs bereits erwähnt gut vorbereitet. Das gilt auch auf die Verwendung von Assets. Hat man z.B. noch keinen kompletten Satz Grafiken für ein Spiel während der Entwicklung parat lenkt die Beschaffung oder Erstellung dieser von der Entwicklung ab. Daher ist es Ratsam schon vor der Entwicklung die Assets zu besorgen. Dies können natürlich auch ersteinmal Platzhalter Grafiken sein. Dadurch kommt man schneller voran und erzielt natürlich auch schneller Ergebnisse welche für den weiteren Fortgang der Entwicklung motivieren.
Ich hoffe die aufgeführten Punkte helfen irgend jemand bei der Entwicklung eines Spieles.
Hetzge.de auf Wikipedia: Na sowas ?!
Eben viel mir auf ich habe einen Link auf Wikipedia. Erst einmal große verwunderung in welchem zusammenhang dieser Blog auf Wikipedia erscheinen könnte. Google führt schnell zu einem Ergebnis und die Verwunderung wächst weiter an. Bin ich doch tatsächlich bei einem Artikel unter Weblinks geführt: “hetzge.de über VideoCopilot.net“. Wer macht denn sowas ? Gut es ist ja nicht so, dass ich gar nichts über die berühmte After Effects Tutorialseite geschrieben hätte, aber die nicht gerade informativen Zeilen in folgendem Artikel: “Tutorials, Tutorials und Tutorials – Die besten Tutorialseiten im Netz“, lassen mich nur den Kopf schütteln und Rätseln wie jemand in aller Welt auf die Idee kommt dort meinen Blog zu listen.
Stakesofts Steamerbot für Streamer und Drifter – 3 coole Features


Da ich von Stakesoft, ein auf Betfair Software speziallisierten Softwarehersteller, einige Produkte zur verfügung gestellt bekommen habe werde ich diese testen und euch meine Erfahrungen in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten hier vorstellen. Wer mehr über die Produkte erfahren möchte sollte einen Blick auf die Webseite von Stakesoft und dem Steamerbot, den ich hier vorstellen möchte, werfen:
Stakesoft / Steamerbot
Der Steamerbot übernimmt die Aufgabe auf Streamer und Drifter bei Pferderennen automatisch zu wetten. Streamer sind Pferde derren Quote gefallen und Drifter eben solche bei dennen gegenteilig die Quote gestiegen ist. Darauß lassen sich verschiedene Schlüsse ziehen. Steigt die Quote, dann glauben weniger Wetter an den Sieg, dafür gewinnt man mehr als hätte man seine Wette vor der Quotenänderung platziert. Der Streamerbot kann automatisch auf Drifter und Streamer wetten und ist für diese beiden Teile in zwei hälften gesplittet. Man kann also gleichzeitig Streamer und Drifter bearbeiten. Besonders sind die Einstellungen auf der rechten Seite. Hier kann man einstellen, zu welchen Zeiten die Software die Quoten abfragen und anhand der weiter links eingestellen Einstellungen vergleichen soll. Ein Bild von allen Einstellungen könnt ihr euch mit folgenden Screenshots machen (Der Software liegt auch eine englische Anleitung bei welche alle Features kurz erklärt.):
Sofort fallen einem ein paar sehr coole Features in der in Flex entwickelten Software auf:
1. Traningsmodus
Sich mit einer neuen Software sofort auf die “Straße” begeben zu müssen ist meist eine erstmal fatale Sache. Hier wird sie einem erspart und es wurde ein Trainingsmodus integriert mit dem man seine Strategien und die Software auf dem Trockenen auf Herz und Nieren testen kann. Erst wenn man weiß wie sich die Software und die vielen Einstellungen verhalten sollte man echtes Geld riskieren. Ein wenig schade ist, dass der Trainingsmodus nicht mit einem virtuellen Konto arbeitet auf welches die Gewinne und Verluste draufgerechnet werden. Dadurch verhält sich die Software bei einem prozentualen Einsatz im Trainingsmodus nicht ganz realistisch.
2. Strategieverwaltung
Mit einer Software wie den Steamerbot steht man vor endlos vielen Schaltern und Knöpfen und Sofort überschlagen sich im Kopf die Ideen und Möglichkeiten. Daher hat Stakesoft eine kleine Strategieverwaltung eingebaut über die man Einstellungen anhand eines Namens ablegen und wieder aufrufen kann. Das erspart viel Arbeit die Einstellungen abseits zu notieren.
3. Statistiken
Ach, es ist ein Traum jeder wettenden Person: Statistiken. Schon allein für diese lohnt sich die wetterei. Sehen wie die Kurve einen Berg besteigt ist genauso spannend wie darauf zu warten, dass es nach der Talfahrt eigentlich nur noch Bergauf gehen kann. Der Steamerbot zeigt die gespeicherten Ergebnisse aller aktivitäten (auch aus dem Trainingsmodus) als Gewinn- oder Verlustkurve an. Wer möchte kann sich die Ergebnisse auch in ein Excel kompatibles Format exportieren.
Bis jetzt habe ich diese Software nur wenige Tage getestet. Ich habe festgestellt, dass die Software (bis jetzt nur im Trainingsmodus) absolut stabil funktioniert. Stakesoft legt sehr großen Wert auf Qualität und scheint sehr gut zu wissen was sie tun. Tendenz: Daumen hoch
Webseiten in 3D darstellen ?!
3D ist ja gerade mächtig angesagt. Bei Fernsehen, Kino oder bei Drucker macht dieser Schritt in die 3te Dimension ja durchaus Sinn. Nur als ich in der Quellcodeansicht des Firefox Browsers die Schaltfläche “3D Ansicht” sah musste ich nachdenken was das wohl soll. Letztendlich ist es ja auch ein logischer Schritt, da Webseiten auf Ebenen bassieren und wer wollte seine Webseite nicht schon immer einmal von hinten betrachten
Musik … von Hetzge
Es ist mal wieder Zeit für Musik
… dieses mal von mir. Ich hab beim durchforsten meiner exterenen Festplatte ein paar alte und teils sehr alte Stückchen ausgegraben die mir doch zu schade dafür erscheinen vor sich hinzugammeln. Achtung es handelts ich zum größten Teil um experimentelle Musik
Kommentare sind natürlich erwünscht …
Laibach – Ballad of a Thin Man + Iron Sky
Mal wieder ein richtig gutes Stück Musik von Laibach mit einem wirklich toll gemachten Video über das man sehr viel Nachdenken kann. Dies ist nicht die erste Kombination von guter Musik unterlegt mit gutem Videomaterial von Laibach. Schon im Video B Mashina konnte man sehen was audiovisuell so möglich ist.
Zum Thema Laibach ist noch zu sagen, dass diese Woche der Film Iron Sky in die Kinos kam, welcher von der Musik dieses Künstlers profitiert. Worum geht es in dem Film ? Nazis verstecken sich auf der dunklen Seite des Mondes um 2018 eine Invasion auf die Erde zu starten. Mehr braucht man da gar nicht zu sagen
Friend To Friend Filesharing: 2 Programme für den Aufbau eines privates Filesharingnetzwerkes
Öffentliches Filesharing via Torrent oder Emule und ähnlichem ist oft mit hohem Risiko verbunden. Gerade auch wegen dem “Tief” bei den One Click Hostern ist das sichere Filesharing zwischen vertrauenswürdigen Personen sehr interessant. Früher wanderten die Daten via Datenträger von Freund zu Freund. Inzwischen bieten sich immer schnellere Internetanschlüsse für diesen Austausch an. Daher stelle ich hier zwei Programme vor die sich für F2F (Friend To Friend) Filesharing anbieten.
Retroshare – Filesharing: Anonym und unabhängig
Quelle: http://retroshare.sourceforge.net/screenshots.html
Das kostenlose Programm Retroshare steht für Filesharing wie im Bilderbuch. Die kommunikation findet verschlüsselt und absolut unabhängig von einem Server statt. Der Hacken dabei ist, dass man Freunde braucht dennen man vertrauen kann und die ebenfalls Retroshare am Start haben. Je mehr Freunde man hat, desto besser funktioniert Retroshare. Neben Dateien kann man auch Informationen via Foren oder Mail austauschen oder über den eingebauten Messenger plaudern.
+ Verschlüssellung
+ Unabhängig
+ Foren / Email / Chat / Kanäle
- geringe Geschwindigkeit (Upload ist meistens ein Flaschenhals)
- Verbindung wird oft unergründlich nicht aufgebaut
- schwieriger Einstieg / Freunde finden
QNext – Multifunktionsmessenger mit Filesharingunterstützung
Der ebenfalls kostenlose Messenger QNext eigenet sich für den Austausch jeglicher Art. Neben Chatten kann man sich auch via Headset, Webcam oder Desktopsharing austauschen. Wer sich also mit Freunden via QNext vernetzt, baut nicht nur ein vielseitiges Kommunikationsnetzwerk auf, sondern auch ein Netzwerk in dem Dateien und sogar Musik via Stream ausgetauscht werden kann. Man bestimmt, wer auf welche Dateien zugreifen darf und behält so die Kontrolle. Damit das Programm funktioniert muss eine Verbindunge zu den QNext Servern mit einem QNext Account bestehen. Andere Messengeraccounts von ICQ, MSN und einigen mehr kann in den QNext Client eingebunden werden.
+ nahezu alle Arten der Kommunikation
+ Musik kann man streamen
+ andere Messenger lassen sich einbinden (Facebook, MySpace, MSN, Yahoo!, AIM, ICQ, Jabber, Google Talk, iChat)
+ Verschlüsselung
+ einfache Bedienung
- geringe Geschwindigkeit (Upload ist meistens ein Flaschenhals)
- Kein Musikstreaming im Flac Format
- Verbindung / Account von QNext notwendig
Wer mich gerne bei QNext adden möchte: 386397
Wer mich bei Retroshare adden möchte kontaktiert mich bitte zuerst über andere Kanäle.
Guitar Messenger: Kostenlose GuitarMasterClass Alternative
Heute möchte ich euch eine sehr interessante Seite für Gitarristen empfehlen. Wie zum Beispiel GuitarMasterClass bietet Guitar Messenger Übungen für Gitarristen. Das besondere dabei ist, dass dabei bekannte Gitarristen ihr wissen preisgeben und etwas zu ihrem Spielstiel sagen. Klingt schon sehr schön und gut, es kommt aber noch besser. Es kostet keinen Cent. Die Übungen werden mit sehr hochwertigen Videos geleitet, worunter sich Tabs zum nachspielen und die entsprechenden Audioausschnitte zum anhören befinden. Auch Devin Townsend gibt interessante Einblicke in seinen aktuellen Spielstiel: Devin Townsend Masterclass
Es gibt Übungen zu allen Bereichen und Genres des Gitarre spielens. Egal ob Rock, Metal, Fusion, Jazz oder Blues … hier wird fast jeder fündig. Auch verschiedene Themen rund um das eigentliche spielen werden angeschnitten: Theorie, Technik, Business, Recording usw. sind als Kategorie zu finden.
Mein Fazit: besser geht es kaum. Übungen aus erster Hand in hervorragender Qualität absolut gratis. Top !!!
Aleart.de Update -> eTaler: Eine neue Paid4 Währung
Dieses Update zum Aleart Besuchertausch ist inzwischen schon ein wenig überfällig da die sehr fundamentalen Änderungen schon eine weile her sind. Trotzdem möchte ich euch auf das Update von Aleart.de hinweisen und darlegen, warum sich eine Anmeldung merh lohnt den je.
Die immer noch unter der alten Domain erreichbare Seite steht inzwischen unter dem Titel eTaler, wie auch die neu eingeführte Währung heißt. Auch wenn der Besuchertauschaspekt momentan aufgrund weniger eingetragener Seiten ein wenig kurz kommt gibt es unzählige Möglichkeiten eTaler zu verdienen und auszugeben. Ein kleines Forum bietet hierbei die ideale Plattform um eTaler ein- oder umzutauschen. Wer möchte, kann über die zur verfügung gestellte Schnittstelle eine externe Seite mit eTaler als Währung betreiben. Neben den altbekannten Möglichkeiten, wie die klassischen Paid4 Bereiche und den Spielen gibt es einen kleinen Shop der neben Refpaketen, Werbung auch den umtausch in andere Währungen ermöglicht. In der Refrally sind momentan 100€ im Pot. Anmelden lohnt sich also nach wie vor !
Value Betting Strategie
Value Betting ist die wahrscheinlich sinnvollste Art zu Wetten. Man geht ein sehr geringes Risiko ein, welches sich wohl auf die Differenz zur realen Wahrscheinlichkeit (die niemand kennt) beschränkt. Genauso verhält es sich natürlich auch bei den Gewinnen. Das Prinzip ist realtiv einfach: Man kann besser als der Buchmacher die Wahrscheinlichkeit für den Ausgang eines Events einschätzen und darauß dann Vorteilhafte Quoten abstauben.
In der Praxis ist das natürlich nicht so einfach. Daher möchte ich hier verschiedene Aspekte vorstellen, die zur Bewertung von Quoten und Wetten in betracht gezogen werden können. Ich halte es für wichtig möglichst viele Aspekte in betracht zu ziehen, da zur Bewertung von Value Bets zumindest die Quote und die nicht vorhersagbare Wahrscheinlichkeit, welche eingeschätzt werden muss, relevant sind.
Faktor 1: Quote
Betrachten wir also zuerst einmal die Quote welche ich im Bereich um die 2 für Valuebets sehr gut geeignet halte. So an sich wird niemand allein aus einer Quote sagen können, dass sie jetzt gut oder schlecht sei. Betrachten wir uns aber sogenannte Streamer oder Drifter[1] kann man zum Beispiel immerhin eine Aussage treffen wie: “Die Quote ist jetzt besser/schlechter als sie vorhin war. Wenn ich jetzt Wette, würde ich besser Wetten als all diejeniegen die vor der Quotenverschiebung gewettet haben.” Natürlich bedeutet das auch, dass sich die Einschätzung auf den Ausgang eines Eventes verändert hat, was aber wie schon gesagt, nie verlässlich bewertet werden kann.
Faktor 2: Externe Einschätzungen
Die Quote hat sich also verändert, nehmen wir einmal an sie ist gestiegen (Drifter), was ja bedeuten würde die wahrscheinlichkeit für einen Sieg ist gesunken. Das entstand entweder aus der Meinung eines Buchmachers oder der überwiegenden Meinung der Nutzer (Wettbörse). Auch wenn die Quote nach obe ging, muss das ja nicht automatisch bedeuten, dass die Bewegung im Sinne der realen Wettwahrscheinlichkeit ist. Deshalb ist es ein interessanter Aspekt den Trend zu einem gewissen Ausgang auf einer unabhängigen Plattform[2] zu prüfen und zu schauen ob dieses dem Drifter / Streamer zuspricht oder nicht. Wenn wir das Bild bekommen, dass sehr stark vermutet wird, dass unser Drifter gewinnt, dann wird die gestiegende Quote besonders interessant.
Faktor 3: Statistiken
Über die vorherigen Kriterien haben sich eventuell sehr interessante Wetten herauskristalisiert, welche weiter untersucht werden können. In diesem Schritt glauben wir einfach mal an Statistiken und deren Aussagekraft. Bei Fußball haben wir gleich zwei Feinde. Das ist zumeist Unentschieden und die Gegenmanschaft. Den ersten Feind können wir ausmerzen indem wir darauf achten, dass unsere Manschaft generell sehr selten Unentschieden spielt[3]. Legen wir also zum Beispiel fest, wir wetten nur auf Manschaften die unter 25% unentschieden Spielen. Je geringer man solch einen Wert setzt, desto besser ist es natürlich, aber desto weniger relevante Wetten wird man finden. Eine Statistik die ich sehr relevant halte um die Gegenmanschaft einzuschätzen ist die Tordifferenz der zuvor gespielten Spiele[3]. Besagt diese, dass unsere Manschaft in den zuvor gegeneinander gespielten Spiele im Schnitt mehr als 0,5 Tore mehr erzielen konnte ist das schon ein sehr deutlicher hinweis auf die Überlegenheit. Nachteil hierbei ist die geringe Anzahl an auswertbaren Begegnungen bei vielen Spielen.
Faktor 4: Psychologie
Als letzten Aspekt möchte ich noch das “Heimspiel” erwähnen. Ich denke im eigenen Stadion fühlen sich die Spieler immer noch am besten. Das könnte ja der Tropfen sein, der das Fass zum überlaufen bringt und zur Platzierung der Wette verleiten darf.
Wetten zu finden, die all diese Kriterien abdecke ist sehr schwierig. Daher empfehle ich euch Kriterien auszuwählen die erfüllt sein müssen (Quote) und diese und die anderen Kriterien bei erfüllung mit Punkten zu bewerten. So könnt ihr euch selbst für eine Punktegrenze entscheiden bei der ihr wirklich eine Wette platziert und anhand dieser das Risiko gegenüber der Anzahl an Wetten zu regulieren. “Disziplin” ist dabei das Zauberwort.
Viel Spaß und Erfolg beim Value Betting
Links:
[1] http://www.valuechecker.co.uk/value/football/drifters/
Crazy Music + Crazy Cartoons = Crazy Music Cartoons
So jetzt haben wir das Jahr 2012 und es ist mal wieder Zeit für Musik. In den folgenden Videos wird abgefahrene Musik mit abgefahrenen Cartoons zusammengeworfen. Das Ergebnis ist absolut genial:
Fantomas (Mike Patton) + Disney’s “The Skeleton Dance”
Sun Ra + Pink Elephants
Aufwärmübungen für E-Gitarre
In diesem Artikel möchte ich euch ein paar Aufwärmübungen für E-Gitarristen vorstellen, die ich für sehr effizent empfinde. Durch die unterschiedlichen Übungen können verschiedene Fähigkeiten wie Geschwindigkeit, Orientierung, Koodination usw. stark verbessert werden.
Übung 1 – Koordination, Geschwindigkeit
Bei dieser Übung spielt man immer 4 Töne Chromatisch Aufwärts und wiederholt dies auf der nächst tieferen Saite, um dann das ganze um einen Bund höher zu wiederholen. Ist man beim 15 Bund angelangt, begint man das ganze wieder von vorne, nur eben eine Saite tiefer. Sehr wichtig bei dieser Übung ist die verwendung eines Metronoms. Dieses sollte man so schnell einstellen, dass man die Übung ohne Fehler spielen kann.
E ----------------------------------------- ... ------------------------- | ----------------- ... B -1-2-3-4---------2-3-4-5---------3-4-5-6- ... -12-13-14-15------------- | ----------------- ... G ---------1-2-3-4---------2-3-4-5--------- ... -------------12-13-14-15- | -1-2-3-4--------- ... D ----------------------------------------- ... ------------------------- | ---------1-2-3-4- ... A ----------------------------------------- ... ------------------------- | ----------------- ... E ----------------------------------------- ... ------------------------- | ----------------- ...
Übung 2 – Geschwindigkeit, Rythmus, Orientierung
Diese Übung stammt aus dem Titel “Detox” von Strapping Young Lad und eignet sich hervorragend um eine lockere und rythmisch erprobte Schlaghand zu bekommen. Die tiefe E-Saite wird hierbei einen Ton tiefer (Drop-D) gestimmt. Alle gespielten Saiten werden mit dem Handballen der Schlaghand gedämpft. Zwischen den 16tel 3er Blöcken wird eine 16 Pause gespielt. Die Übung ist so schnell wie möglich zu spielen.
Die Übung lässt sich sowohl nur auf der D Saite (Variante1) wie auch auf der D und A Saite (Variante2) spielen. Zusätzlich kann man Variante 1 und 2 so ergänzen, dass man schnell in verschiedene Bünde springen muss (Variante 3) und dadurch die Orientation auf dem Griffbrett trainiert.
Variante 1: Variante 2: P.M.~~~~~~~~~~ ... P.M.~~~~~~~~~~ ... E -------------- ... E -------------- ... B -------------- ... B -------------- ... G -------------- ... G -------------- ... D -------------- ... D -------------- ... A -------------- ... A -2-2-0--2-2-0- ... D -2-2-0--2-2-0- ... D -2-2-0--2-2-0- ...
Variante 3: P.M.~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ E ------------------------------ | ---------------------------- | B ------------------------------ | ---------------------------- | G ------------------------------ | ---------------------------- | D ------------------------------ | ---------------------------- | A -2-2-0--4-4-0--10-10-0--4-4-0- | -2-2-0--4-4-0--9-9-0--4-4-0- | D -2-2-0--4-4-0--10-10-0--4-4-0- | -2-2-0--4-4-0--9-9-0--4-4-0- |
P.M.~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ---------------------------- | ---------------------------- || ---------------------------- | ---------------------------- || ---------------------------- | ---------------------------- .|| ---------------------------- | ---------------------------- .|| -2-2-0--4-4-0--8-8-0--4-4-0- | -2-2-0--4-4-0--7-7-0--4-4-0- || -2-2-0--4-4-0--8-8-0--4-4-0- | -2-2-0--4-4-0--7-7-0--4-4-0- ||
Übung 3 – Koordination, Kleiner Finger
Die dritte und letzte Übung stamt aus dem Gwar Song “Bring back the bomb” und trainiert vor allem den kleinen Finger der Griffhand. Die 7er und 6 sind mit Bindebögen verbunden.
P.M.~~ P.M.~~
E -------------------------- | --------------------------- |
B -------------------------- | --------------------------- |
G -------------------------- | --------------------------- |
D -------------------------- | --------------------------- |
A -------7-10-7-6-9-6------- | -7-10-7-6-9-6-7-10-7-6-9-6- |
E -0-0-0-|____| |___|-0-0-0- | -|____| |___| |____| |___|- |
L L L L L L L L L L L L L L L L L L L L L L L L
3 3 3 3 3 3 3 3
P.M.~~ P.M.~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
-------------------------- | ------------------------- ||
-------------------------- | ------------------------- ||
-------------------------- | ------------------------- .||
-------------------------- | ------------------------- .||
-------7-10-7-6-9-6------- | -------7-7-7-------8-8-8- ||
-0-0-0-|____| |___|-0-0-0- | -5-5-5-------5-5-5------- ||
L L L L L L L L L L L L L L L L L L L L L L L L
3 3 3 3 3 3 3 3
Tutorials, Tutorials und Tutorials – Die besten Tutorialseiten im Netz
Wissen ist immer nützlich. Um es sich einem anzueignen ist das Internet wohl eine der besten Quellen. Doch leider verbringt man meistens mehr Zeit mit Suchen bzw. Filtern bis man das richtige Tutorial gefunden hat. Das muss nicht sein, wenn man folgende Tutorialseiten kennt welche Tonnenweise hochwertige Tutorials bereithalten. Eine ganz wichtige Sache dabei: Man muss der Englischen Sprache mächtig sein. Spätestens hier hat sich aber das Englisch lernen gelohnt.
Hinweis: Teilweise kosten die Seiten etwas. Bei vielen Seiten kann man sich aber ein Abo kaufen und kommt so extrem günstig (im vergleich zu Bücher usw.) an sehr viele hochwertige Tutorials.
Tuts+ Netzwerk
Auf dieser Seite findet man eine gigantische Auswahl an sehr hochwertigen Tutorials rund um Computer und die damit verbundenen Kreativprozesse. Sei es Programmieren oder Designen, im Tuts+ Netzwerk findet man die entsprechenden Tutorials dazu. Die meisten Tutorials sind in Textform gehalten und bringen die inhalte präzise auf den Punkt. Von Photoshop, Blogging, Webdesign, 3D, Audio bis Fotografie ist für jeden etwas dabei.
Für gerade einmal 9$ im Monat bekommt man zugang zu zusatzinhalten und exklusiv Tutorials.
Groove3
Auf dieser Plattform findet man hauptsächlich Video Workshops und Tutorials zu Themen rund um die Audioproduktion mit DAWs. Zu fast jeder DAW findet man Kurse und Tipps und Tricks. Zudem werden auch allgemeine Themen wie Songwriting, Recording oder populäre Plugins ausführlich behandelt.
Man kann sich entweder bestimmte Themen kaufen oder geht mit einer All-Access Mitgliedsschaft in die ganzen, welche mit 250$ im Jahr zu buche schlägt.
Video Copilot
Die Effekte in aktuellen Kinohits können einen sehr faszinieren. Dank modernen Computern ist es sogar für den Homeuser machbar, solche Effekte nachzustellen. Das dazu benötigte Profiwissen liefert Andrew Kramer auf seiner Webseite. Von einem Grundkurs bis hin zu wirklich späktakulären Effekten findet man hier Videotutorials rund um das Programm After Effekts: KOSTENLOS !
GuitarMasterClass
http://www.guitarmasterclass.net/
Videos rund um Gitarre, Bass und Musik findet man auf GuitarMasterClass, welches ich hier stellvertrentend für die vielen anderen Portale wie JamPlay, vorstellen möchte. Die Videos zeigen hauptsächlich verschiedene Riffs und Licks, die in kleine Segmente aufgeschlüsselt sind. So kann man sich verschiedene Spielarten aneignen. Sowohl der Anfänger wie auch der Profi findet hier Tutorials für E-Gitarre, Akkustikgitarre, Bass, Gesang und mehr.
Da nicht jedem diese Tutorialweise liegt sollten solch ein Dienst mit der kleinsten Mitgliedschaft getest werden. Ein Monat kostet 15$. Ein Jahr 140$.
Lynda
Auf Lynda findet man wirklich unmengen an kompletten Videokursen. Egal was man lernen möchte, findet man hier Videotutorials die Themen von A bis Z behandeln. Sei es PHP, SEO, Excel, WordPress, Unix, Youtube usw. , die Auswahl ist gigantisch. Wer möchte schnuppert in die wenigen kostenlosen Videos rein, die es zu jedem Thema zum testen gibt.
Für 250$ bekommt man ein Jahr lang Zugriff auf die über 68.000 Tutorials.
Khanacademy
Auf Khanacademy findet man mehr als 2600 Videos die alle Salman Khan frei auf dieser Plattform zur verfügung stellt. Die Themen gehen hier von Mathematik über Kunstgeschichte, Astrologie, Finanzwesen und vieles mehr. Wer möchte kann sich kostenlos anmelden und strukturiert die Matheaufgaben abarbeiten. Dazu gibt es dann Statistiken und “freispielbare” Ziele. Genial und kostenlos
Babypips
http://www.babypips.com/school/
Das Traden mit Devisen ist für die meisten unverständlich und gerade Einsteiger stehen vor endlosen Regalen mit Wissen, das man über Forex wissen sollte. Babypips versucht genau dieses Thema Schritt für Schritt anzupacken und schleust einen von der “Preschool” bis zur “Graduation”. Kostenlos !
OLBG – Online Betting Guide
Dasselbe wie bei Babypips gilt auch für Sportwetten. Auch hier ist dieses Themengebiet in verschiedene Stuffen aufgeschlüsselt. Nach jeder Stuffe wartet ein Test, an dem man sein Wissen behaupten kann. Kostenlos !
IBreatheMusic
Auf IBreatheMusic findet man sehr gute Tutorials rund um Musiktheory und Anwendung. Die Tutorials bringen sehr viele interessante Themen sehr gut in Textform auf den Punkt. Egal ob man seine Gitarren Skills oder allgemeinen Musik Skills verbessern möchte. Kostenlos!
Digital Tutors
Für Leute die sich gerne kreativ betätigen bietet Digital Tutors nahezu grenzenlos hochwertige Tutorials. Die Seite bietet für 399$ im Jahr (ca. 300€) eine riesige Menge Tutorials für allerlei Software rund um Film und Spieleentwicklung.
Video 2 Brain
http://www.video2brain.com/de/
Tutorials aus allen möglichen Bereichen bietet Video2Brain. Die Seite bietet sehr viele Inhalte in Deutscher Sprache. Kategorien sind Programmieren, Bussines, Bildung, Bildbearbeitung, CAD, Video und Audio und einige mehr. Ein Jahr kostet 198€ und für Studenten und Schüler gibt es ein besonders Preiswertes Angebot.
Das wars dann auch erst einmal. Wenn ihr weitere so tolle Seiten kennt. Dann nur her damit.




























